59 Ti er ha lt un g Zu ch t TIERGENETISCHE RESSOURCEN POPULATIONS MANAGEMENT ANIMAL GENETIC RESOURCES POPULATION MANAGEMENT Projektlaufzeit Project duration 1 6 2015 30 11 2018 TEILNEHMER PARTICIPANTS Landwirte und Tierhalter Farmers and pet owners Karl Dieter Fischer Sommerland Berghof Prof Dr Kay Poggensee Kremperheide Andrea Prahl Eckernförde Hardy Marienfeld Blunk Eike Fandrey Langwedel Susanne und Andreas Krause Holsten niendorf Forschungs und Versuchseinrichtungen Research and test facilities Christian Albrechts Universität zu Kiel Prof Dr Günther Hartl Prof Dr Thaller Universität Kassel Prof Dr Dirk Hinrichs Friedrich Löffler Institut Mariensee Neustadt Prof Dr Steffen Weigend Prof Dr Groeneveld Verbände Vereine landwirtschaftliche Organisatio nen und Körperschaften des öffentlichen Rechts Associations volunteer organisations agricultural organizations and public bodies Förderverein Angler Sattelschwein e V Rüde Heiner Iversen Rinderzucht Schleswig Holstein e V Neu münster Matthias Leisen Landesverband Schleswig Holsteinischer Schaf und Ziegenzüchter e V Kiel Janine Bruser Verein Schleswiger Pferdezüchter e V Achterwehr Gunnar Jacobs LEADPARTNER LEAD PARTNER Arche Warder Zentrum für alte Haus und Nutz tierrassen e V Warder Prof Dr Dr Kai Frölich und Stefanie Klingel ALTE NUTZTIERRASSEN BESSER SCHÜTZEN Tiergenetische Ressourcen Populationsmanagement Alte norddeutsche Haustierrassen sind in ihrem Bestand bedroht oder extrem gefährdet Dabei wäre ihr Erhalt ein wichtiger Beitrag für die moderne Nutztierzucht denn alte Rassen besitzen wertvolle Eigenschaften Um alte Rassen in vergleichsweise kleinen Populationen zu erhalten und ihre spezi fischen Eigenschaften zu stärken muss ihre Zucht besser gemanagt werden Dafür sollten genomische Daten ausgewählter Nutztierras sen erfasst und analysiert werden Folgende Rassen wurden untersucht Rotbuntes Rind in Doppelnutzung Deutsches Weißköpfiges Fleischschaf Deutsche Weiße Edelziege Angler Sattelschwein Angler Rind Schleswiger Kaltblut ERGEBNISSE Die Angler Rinder sind deutlich näher verwandt mit den Holstein Friesian als die Rotbunten Rinder Die Inzucht ist beim Angler Rind mo derat beim Rotbunten Rind etwas erhöht Mit Hilfe verschiedener Selektionsmethoden ist es möglich den ursprünglichen Rasseanteil nach haltig zu steigern Die Population des Deutschen Weißköpfigen Fleischschafes weist eine erhöhte Inzucht auf Anpaarungsempfehlungen sollen helfen die genetische Diversität zu erhalten Angler Sattelschweine weisen eine geringe Inzucht auf Insgesamt konnten acht Linien identifiziert werden Schleswiger Kaltblut Die genetischen Diversi tätsstudien zeigten ein unterschiedliches Maß an beobachteter Heterozygotie Bei zwei Indi viduen konnte ein sehr hoher Inzuchtgrad 16 und 35 festgestellt werden Vorläufige Ergeb nisse der genomweiten Assoziationsstudie zeig ten keinen Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen dem Krankheitsmerkmal Sommerek zem und bestimmten Genomregionen Deutsche Edelziegen Da die Anzahl der Züchter in Schleswig Holstein sehr gering ist wurde auf eine genomische Analyse verzichtet und die Analyse des Pedigrees der Deutschen Edelziege bundesweit mit Ausnahme von Brandenburg durchgeführt ABSCHLUSSBERICHT www eip agrar sh de eip innovationsprojekte ANSPRECHPARTNER Prof Dr Dr Kai Frölich Stefanie Klingel Tel 49 4329 9134 0 info arche warder de 1 CALL

Vorschau EIP-Broschüre 2020 Seite 59
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